DENA: Energieausweis schützt vor Überraschungen beim Immobilienkauf.

Ausstattung, Größe, der schöne Garten und die perfekte Lage: Viele Aspekte können beim Immobilienkauf den Ausschlag geben. Immer wichtiger werden jedoch der energetische Zustand und die Energiekosten. Denn ständig steigende Energiepreise treiben hier die langfristigen Betriebskosten in die Höhe. Eine Belastung, die sich über Monate und Jahre hinweg zu enormen Summen addieren kann. Um hier schon beim Immobilienkauf gewappnet zu sein, kann sich der Käufer einen Energieausweis vorlegen lassen, der den Verbrauch der Immobilie anhand bestimmter Kennzahlen offen legt.

Der Energieausweis ist auf Verlangen vom Vorbesitzer vorzulegen und gibt Hinweise auf den zu erwartenden Energiebedarf und über mittelfristig anstehende Modernisierungsmaßnahmen. So lässt sich ein böses Erwachen bei der ersten Heizkostenabrechnung vermeiden.

Der Energieausweis ist hierbei kein besonderes Entgegenkommen des Verkäufers. Verkäufer sind vielmehr seit 2008 dazu verpflichtet, einen Energieausweis vorzulegen. Besonders aussagekräftig ist hierbei der sogenannte Energiebedarfsausweis. Dieser beruht auf einer Untersuchung des Gebäudes durch einen Experten oder Energieberater, der zum Beispiel den Zustand der Dämmung und der Heizung bewertet. Damit gibt der Bedarfsausweis dem Käufer eine klare Information über den energetischen Zustand des Gebäudes.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der dena Deutsche Energieagentur.

 

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